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Eingliederungshilfe / Ambulante Betreuung für Kinder, Jugendliche
und Jungerwachsene mit Behinderung nach §§ 53, 54 SGB XII


„Unsere grundsätzlich auf Leistung und Wettbewerb ausgerichtete Gesellschaft ist nur dann in Ordnung, wenn sie behinderten Minderheiten volle Achtung, volle Gemeinschaft und ein Höchstmaß an Eingliederung gewährt."
Gustav Heinemann, ehemaliger Bundespräsident.


Die Eingliederungshilfe der MIKO richtet sich an Kinder, Jugendliche und Jungerwachsene mit Behinderung bzw. einer drohenden Behinderung. Wir begleiten Menschen mit geistigen und körperlichen Handicaps, mit Mehrfachbehinderungen, sowie Kinder mit Sinnesbehinderungen oder Entwicklungsverzögerungen.

Die sozialpolitische Forderung "ambulant vor stationär”, spiegelt sich u.a. auch in den Leitideen der Behindertenhilfe der MIKO wieder:

· Normalisierung
· Soziale Integration
· Selbstbestimmtes Leben

Originäres Ziel der ambulanten Hilfe ist es dem Menschen mit Behinderung mit heilpädagogischen Grundlagen eine Unterstützung zur Eingliederung und Integration in die Gesellschaft zu ermöglichen. Wir möchten mit dem Klienten seine individuellen und sozialräumlichen Ressourcen aktivieren, seine soziale Kompetenz stärken, akute Krisen begleiten und eine sinnvolle aktive Freizeitgestaltung auf den Weg bringen. Hierbei wird das entsprechende Alter des Betreuten berücksichtigt, so dass zum Beispiel die Unterstützung in der Persönlichkeitsentwicklung in früheren Jahren zwischen 6 und 14 Jahren erfolgt, das Heranführen an einen angemessenen Beruf zu späterer Zeit begleitet wird. Der Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung zwischen Klient und Pädagogen ist für eine erfolgreiche, zielorientierte Betreuungsarbeit unabdingbar. Die heilpädagogische Betreuung des Einzelnen umfasst sowohl Telefonate, Einzelgespräche, Hausbesuche, Begleitung und die aktive Teilnahme am Leben des jungen Menschen und der Familie, die Zusammenarbeit mit anderen Personen und Institutionen sowie die ressourcenorientierte Vermittlung zusätzlicher oder weiterführender Hilfen.

Es stehen Räumlichkeiten in Schwarzenbek und Bergedorf zur Verfügung. Beispielsweise kann hier in der MIKO- Holz & Metallwerkstatt gemeinsam gearbeitet, oder an der MIKO-Sportgruppe, sowie am Mittagstisch teilgenommen werden. Zudem stehen unseren Mitarbeitern Kleinwagen zur Verfügung, um wirkliche Flexibilität und Ambulanz zu gewährleisten.

Desweiteren werden jährliche Gruppenreisen, beispielsweise an die Müritz, oder auch Tages-Städtetouren veranstaltet. Zu den Schulferienzeiten kann ein Ferienprogramm mit den unterschiedlichsten Gruppenaktionen besucht werden.

Die Unterstützungsmaßnahme wird bei Ihrem zuständigen Gesundheitsamt beantragt. In Zusammenarbeit mit dem Klienten und seiner Familie, dem Casemanager der Fachbehörde und dem Pädagogen der MIKO wird ein individueller Unterstützungsplan erstellt, der ganz konkret auf den persönlichen Hilfebedarf des Klienten abgestimmt ist.

Grundsätzlich gilt für die Behindertenhilfe der MIKO der dezentrale Ansatz: d.h. Behinderung ist kein Merkmal, das Menschen besonders aneinander bindet, um sie an einem spezifischen Ort zusammenzuführen.

Ihr Ansprechpartner bei der MIKO Kinder- & Jugendhilfe:
Christoph Schlüter (Heilpädagoge und Sozialmanagement)